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Transformation Hoffeldstraße

Die Transformationsstudie untersucht die Hoffeldstraße als autoorientierten Straßenraum und entwickelt ein Konzept zur Rückgewinnung von Fläche für Menschen, Aufenthalt und Klima. Durch die Reduktion des ruhenden Verkehrs entsteht ein zusammenhängender, multifunktionaler Stadtraum, der Fuß- und Radverkehr priorisiert, ökologische Qualitäten stärkt und neue soziale Nutzungen im Straßenraum ermöglicht.

Die Studie entwickelt eine räumliche Transformation hin zu einem autofreien, zusammenhängenden Stadtraum. Durch die Reduktion von Stellflächen wird Fläche freigesetzt und in einen niveaugleichen Shared Space überführt, in dem Fuß- und Radverkehr gleichberechtigt organisiert sind. Ein integrierter Multifunktionsstreifen sichert weiterhin die Erschließung für Feuerwehr und Anlieferung.

Im Zentrum steht die Entsiegelung und Begrünung der Straße. Vegetation, schattenspendende Baumpflanzungen und klimawirksame Oberflächen verbessern das Mikroklima und reduzieren Hitzeentwicklung. Gleichzeitig entstehen neue Aufenthaltsbereiche, die den Straßenraum als sozialen und nachbarschaftlichen Ort aktivieren.

Die Aktivierung der angrenzenden Erdgeschosszonen sowie die Verbindung zu bestehenden Hofstrukturen erweitert den Straßenraum zu einem vernetzten Stadtraum. So entsteht eine klimaresiliente und sozial aktivierte Straße, die nicht mehr vom Auto dominiert wird, sondern als öffentlicher Raum für Menschen funktioniert.

Kunde:
Jahr: 2026
Leistungen: Studie

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